Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern & Jugendlichen – Biofeedback – ohne Medikamente gesund werden
Biofeedback Kopfschmerzen-Kinder

Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern & Jugendlichen – Biofeedback – ohne Medikamente gesund werden

Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern & Jugendlichen

Der zunehmende Zeitdruck, die geringe Freizeit, der hohe Leistungsdruck und der hohe Sozialdruck durch die Gleichaltrigen sind Umstände, die auch die jungen Leute unter uns betreffen. Primäre Kopfschmerzen, wie Migräne oder chronischer Spannungskopfschmerz, nehmen altersabhängig bei Schülern zu und sind ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Die Zunahme oder auch frühe Entfaltung von Kopfschmerzen bei Kindern ist ein Trend, der sich nicht auf die Kopfschmerzhäufigkeit insgesamt übertragen lässt. Diese Kopfschmerzen sind keine Folge anderer Erkrankungen und werden von den Eltern und Lehrern teilweise unterschätzt oder auch heruntergespielt. Bereits bei 7-Jährigen treten Kopfschmerzen zusammen mit anderen körperlichen sowie psychischen Symptomen auf. Dazu zählen Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, allergische Erkrankungen, vermehrte Müdigkeit, wiederholte Albträume, epileptische Anfälle, Bewegungskrankheit und Schulter-Nacken-Schmerzen. Die Symptomatik bei Schülern weicht oft von der bei Erwachsenen ab, welche eine eindeutige Unterscheidung von Spannungskopfschmerz und Migräne bei etwa 50% der Schüler erschweren oder gar unmöglich machen. Eine hohe Häufigkeit von Kopfschmerzen und die Diagnose Migräne in den jungen Jahren sagen auch spätere Kopfschmerzen sowie ein erhöhten Schmerzmittelmissbrauch hervor.

Migräne

Bei der Migräne tritt meist Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, eine Verstärkung durch körperliche Belastung sowie Lärm- und Lichtempfindlichkeit auf. Der Schmerz hat einen pulsierenden Charakter und ist einseitig auf dem Kopfschädel zu lokalisieren. Die wiederkehrenden Attacken können bei Kindern auch weniger als 2 Stunden und maximal 72 Stunden betragen. Oft wird von den Betroffenen eine Besserung durch Schlaf berichtet, welche eine hohe Spezifizität zur Unterscheidung vom Spannungskopfschmerz aufweist. Kinder zeigen zur Migräne als Gleichnis wiederkehrende Attacken mit Übelkeit, Episoden mit Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Rückzugtendenz oder wiederholte Schwindelattacken zum Teil auch mit unwillkürlichem Zittern der Augäpfel. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die anfängliche Diagnose „Bauchschmerzen“ bei Kindern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später zu Migräne oder Spannungskopfschmerz führen. Die Migräne bringt ein erhöhtes Risiko für vermehrte Verhaltensauffälligkeiten, Nacken-/ Muskelschmerzen, affektive Störungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und schwankende Gemütsbewegungen  mit sich.

Spannungskopfschmerzen

Der chronische Spannungskopfschmerz dauert in der Regel einige Minuten bis Tage. Der drückende und beengende Schmerz ist beidseitig auf dem Schädel zu verorten. Appetitlosigkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit sind dabei mögliche Begleiterscheinungen. Die Beschwerden an sich werden nicht durch körperliche Belastungen verstärkt und durch Übelkeit begleitet. Bei Spannungskopfschmerzen können allgemeine psychopathologische Probleme sowie ein erhöhtes Suizidrisiko auftauchen.

Ursachen

Mögliche Risikofaktoren für chronische Spannungskopfschmerzen und Migräne sind eine schlechte familiäre Situation, wenig Bewegung, Übergewicht, Mobbing im sozialen Umfeld, unfaire Behandlung durch Lehrer, mangelnde Freizeit, negatives Eigenerleben, Unzu-friedenheit, schulischer Stress, physische oder psychische Misshandlungen und regelmäßiger Alkohol-, Koffein- sowie Nikotingebrauch. Alle Faktoren sprechen für einen frühen Beginn und einer späteren Chronifizierung des Kopfschmerzes sowie für den darauffolgenden erhöhten Schmerzmittelgebrauch.

Kinder und Jugendliche, die spät im Kopfschmerzverlauf behandelt wurden, hatten häufig eine geringe Chance kopfschmerzfrei zu werden als solche die früh genug mit einer Therapie begannen. Die Gefahr der Chronifizierung in diesem Lebensabschnitt ist besonders hoch. Häufige Schmerzen in der Kindheit sind die wichtigsten Risikofaktoren für chronische Schmerzen im Erwachsenenalter. Diese Beschwerden führen zu einer beachtlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Gerade bei den jungen Patienten ist ein frühzeitiges sowie bewährtes Therapiekonzept notwendig.

Biofeedback bei Kindern & Jugendlichen

Eine bewährte und nichtmedikamentöse Behandlung ist Biofeedback. Unbewusste sowie automatisch ablaufende körperliche Vorgänge werden den kleinen Patienten spielerisch und optisch zurückgemeldet. Hierfür werden harmlose Sensoren auf die Hautoberfläche aufgelegt, welche den Blutvolumenpuls oder den Hautwiderstand messen. Die jungen Patienten haben somit die Möglichkeit die eigenen Körpersignale bewusst wahrzunehmen. Während den Behandlungssitzungen werden gemeinsam mit den Kleinen Strategien entwickelt, die dabei helfen sollen, die körperlichen Vorgänge aktiv in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Damit schaffen die Patienten eine Kontrolle über die eigenen körperlichen Vorgänge und sind in der Lage diese willentlich zu steuern. Die Methode kann sich direkt oder auch vorbeugend auf einen Migräneanfall sowie Kopfschmerz vom Spannungstyp beziehen.

Dr. Pastushenko

Leiden deine Kinder unter Kopfschmerzen und Migräne?

Praxis Dr. Pastushenko

Jetzt Termin vereinbaren

Tel.  0231 70097369

Hier geht's weiter zu unserem Blog

Schreibe einen Kommentar