Schlafstörungen und Kopfschmerzen – Der Doppelpack!
Schlafstörung Kopfschmerzen Neurologe Dortmund

Schlafstörungen und Kopfschmerzen – Der Doppelpack!

Schlafstörungen und Kopfschmerzen

Kopfschmerzen und Schlafstörungen treten häufig in Kombination auf – rund 75% aller Patienten mit Kopfschmerzen geben an, dass sie auch unter Schlafmangel leiden. Umgekehrt verhält es sich genauso; ein unruhiger Schlaf führt zu Kopfschmerzen am Morgen. Der gegenseitige Einfluss spielt insbesondere bei Migränepatienten eine bedeutsame Rolle. Doch auch Patienten mit Schlafstörungen, die beispielsweise Bruxismus (Zähnekirschen) aufweisen, leiden vermehrt an morgendlichen Kopfschmerzen, die wahrscheinlich auf Nackenverspannungen zurückzuführen sind.

Wenn der Kopfschmerz zum Wecker wird

Wenn der Kopfschmerz nur aus dem Schlaf heraustritt, handelt es sich wahrscheinlich um eine seltene Kopfschmerzart, auch „Weckerkopfschmerz“ genannt, der vor allem im höheren Alter ab dem 60. Lebensjahr auftritt. Die Diagnose gestaltet sich aufgrund der Seltenheit dieser Krankheit eher schwierig. Zu den typischen Kernsymptomen zählt das ausschließliche Auftreten der Kopfschmerzen in der Nacht und zur selben Zeit, meist zwischen zwei und vier Uhr nachts. Anders als unter Migräne leidende Menschen etwa, gehen Betroffene alltäglichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Lesen nach und verspüren nicht das Bedürfnis „zur Ruhe zu kommen“, wie es bei Migräne Diagnostizierten tendenziell der Fall wäre. Bei der Diagnose muss zudem berücksichtigt werden, dass Krankheiten, wie beispielsweise arterielle nächtliche Hypertonie oder Hirntumore ähnliche Symptome aufweisen und von dem „Kopfschmerz als Wecker“ abzugrenzen sind. Aufgrund des seltenen Vorkommnisses dieser Krankheit gibt es bisher noch keine klinischen Studien, durch die solide Therapieempfehlungen erarbeitet werden konnten. Zumindest gibt es Hinweise darauf, dass eine Behandlung mit Coffein sich als Akuttherapie bewährt hat. Quelle: Neuro Aktuell 8/2014

Ab und zu schläft jeder von uns mal schlecht. Eine schlechte oder unruhige Nacht ist jedoch noch keine Schlafstörung. Sollten für akut auftretende Schlafprobleme keine Gründe wie z.B Infekt, Stress finden und die Schlafstörungen länger anhalten, ist es wichtig, anderen möglichen Ursachen nachzugehen. Bevor eine Schlafstörung behandelt werden kann, ist es wichtig zu wissen, welche Art von Schlafstörung vorliegt und welche Ursachen eine Rolle spielen. Nicht selten hat eine Therapie dann keinen Erfolg, wenn im Vorfeld keine gründliche Untersuchung und Diagnostik erfolgt.

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