Lauert auf mich der Krebs? Die Angst vor Krebs als Dauerbelastung
Krebsangst

Lauert auf mich der Krebs? Die Angst vor Krebs als Dauerbelastung

„Es ist ganz sicher Krebs!“ Auch wenn verschiedene Ärzte versichern, dass keine Krebserkrankung vorliegt, real ist hingegen die Krebsangst von Menschen, die unter einer hypochondrischen Störung leiden. Die Angst vor Krebs intensiviert sich insbesondere dadurch, dass Betroffene vermeintliche Fehlfunktionen wahrnehmen und jedes noch so kleine körperliche Anzeichen, Gefahr bedeutet. Dass hier nicht mehr von einer gewöhnlichen Krebsvorsorge die Rede ist, ist damit zu begründen, dass die Krebsangst das Leben jener bestimmt, die unter diesem Gefühl leiden. Während es für das soziale Umfeld nicht einfach ist, ständig mit dieser Sorge konfrontiert zu sein, sollte man aber auch die Perspektive derer berücksichtigen, die ständig Angst vor Krebs haben. Zu jedem Zeitpunkt davon auszugehen, man könnte an Krebs erkranken oder bereits erkrankt sein und dass es dafür kein Heilmittel gäbe, ist für die Betroffenen eine permanente Belastung. Doch genau diese ist wiederum der Antrieb dafür, sich auf alle möglichen Arten und Weisen die Bestätigung zu holen, dass es sich wirklich um Krebs handelt.

Wie das Internet die Angst vor Krebs fördert

In unserem heutigen Zeitalter kommt insbesondere der Technologie eine bedeutsame Rolle hinzu, wenn es um Krebsangst geht. Menschen, die ständig Angst vor Krebs haben, neigen tendenziell dazu, eigenständig zu recherchieren, was ihre Symptome bedeuten könnten. Das passiert oft, wenn der Arztbesuch ohne Befund ausgeht oder eine akute Bedrohung durch ein Symptom bzw. mehrere Symptome empfunden wird. Im Internet bekommt man eventuell die Bestätigung seiner Befürchtungen, es besteht aber auch die Gefahr, Fehlinformationen zu erhalten. Man versucht durch die Fülle der Informationen Antworten zu finden und wird meistens mit mehr Fragen zurückgelassen, die nur zur Verstärkung der Angst vor Krebs beitragen.

Endlich frei von Krebsangst sein

Wie kann man diesen Teufelskreis dann stoppen? Fakt ist, dass niemand auf der Welt die 100%-ige Sicherheit hat, vollkommen gesund zu sein. Natürlich kann es passieren, dass bei einer Vorsorgeuntersuchung Fehler unterlaufen, genauso ist aber nicht jedes „merkwürdig empfundene“ Körpergefühl an Anzeichen von Krebs. Betroffene sollten dennoch ernst genommen werden, mit einem Abtun der Angst vor Krebs ist ihnen nicht geholfen. In einer therapeutischen Behandlung gilt es für Betroffene zu lernen, nicht jede Körperwahrnehmung als Bedrohung zu bewerten und dass das Leben immer mit einem Anteil von Ungewissheit einhergeht.

Dr. Pastushenko

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