Hypochondrie – Krank, aber gesund?
Hypochonder Therapie

Hypochondrie – Krank, aber gesund?

Ein Hypochonder zu sein bedeutet, in der ständigen Angst leben zu müssen, schwer zu erkranken. Diese Menschen sind nicht selten trotzdem kerngesund. Wie kann also jemand, dem auch ärztlich nachgewiesen wurde, dass keine auffälligen Befunde vorliegen, so überzeugt davon sein, möglicherweise sogar zu sterben? Der Ursprung für das Leiden der Menschen mit einer Hypochondrie liegt in der Psyche. Die „Erkrankung“ der Seele erzeugt eine Angst, die Betroffene immens in ihrer Lebensqualität einschränkt. Wer glaubt, eine solche Angst sei eine Seltenheit, irrt sich – 800.000 Menschen in Deutschland sind überzeugt davon, an einer Krankheit zu leiden.

Die Wahrnehmung eines Hypochonders

Dass für Hypochondrie Ursachen im Seelenleben zu finden sind, ist für Betroffene meist nur schwer zu akzeptieren. Der Umstand, dass ein Hypochonder körperliche Symptome wahrnimmt, die nicht anders für ihn zu deuten sind, als dass sie lebensbedrohlich sind, ist nicht mal damit zu begründen, dass tatsächlich andere körperliche Vorgänge bei ihnen stattfinden. Der Unterschied zu gesunden Menschen: die Bewertung des Hypochonders. Die genaue Beobachtung des Körpers kann sogar zu einem sukzessiven Wahnzustand führen, bei dem die Bestätigung der Krankheit das Ziel ist.

Auslöser und Therapie von Hypochondrie

Wenn Hypochonder Therapie und Behandlung in Anspruch nehmen wollen, ist das der erste Schritt, um ihren, von Angst befallenen, Alltag zu verändern. Das bedeutet auch, die Wurzel für die Erkrankung zu finden. Es gibt Evidenzen dafür, dass Hypochondrie durchaus aufgrund einer Vorerkrankung ausgelöst wird. Wer beispielsweise eine schwere Krankheitsgeschichte hat, trägt eine unverarbeitete Angst mit sich und fürchtet sich vor einer Wiederholung der früheren Krankheit. Aber auch der Tod eines geliebten Menschen ist ein möglicher Auslöser. Einen nahstehenden Menschen zu verlieren, ist eine Lebenserfahrung, die den ganzen Organismus eines Menschen so durcheinander bringen kann, dass er dem Thema Tod schließlich anders gegenübersteht. Des Weiteren kann ein überbehüteter Erziehungsstil in der Kindheit das Risiko fördern, Hypochonder zu werden. Die Palette an Auslösern ist breit, doch das Ziel der Hypochondrie Behandlung bleibt gleich: nur, wenn man sich den eigenen Ängsten stellt, kann man sie überwinden.

Dr. Pastushenko

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