Mit einer Agoraphobie Therapie gegen die Angst angehen
was ist Agoraphobie ?

Mit einer Agoraphobie Therapie gegen die Angst angehen

„Ich möchte lieber zuhause bleiben“, „da sind mir zu viele Menschen“, „an diesem Ort bekomme ich immer Angst“ – typische Aussagen eines an Agoraphobie leidenden Menschen. Doch was ist Agoraphobie? Agoraphobie, aus dem altgriechischen mit dem Begriff „Platzangst“ zu übersetzen, beschreibt die Angst von Menschen, das eigene Haus verlassen zu müssen oder sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten. Weite Plätze, Menschenmengen oder Reisen werden gemieden. Die Befürchtung der Betroffenen: es könnte etwas passieren! Mit einer Agoraphobie Therapie kann man gegen diese Angst angehen.

Agoraphobie: Symptome und Ursachen

Panik ähnliche Zustände, Schwitzen, Schwindel, Unwohlsein und Panikattacken sind die Anzeichen einer Agoraphobie, Symptome dieser Art können mit und ohne eine Panikstörung einhergehen. Dadurch, dass Betroffene angstauslösende Orte meiden, verstärken sie ihre Angst zusätzlich, weil sie ihr aus dem Weg gehen wollen. Betroffene fühlen eine innere Anspannung sowie eine starke emotionale Belastung. Geht man den Bedingungen nach, die Agoraphobie Ursachen darstellen, so lässt sich festhalten, dass Menschen mit einer Agoraphobie zumeist ein hyperaktives Nervensystem besitzen. Sie reagieren auf intensive Reize ihrer Umwelt und starke Belastungen im Alltag übermäßig. Als weitere Ursachen sind diverse Umweltveränderungen und Belastungen zu benennen. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses, ein Unfall, Stress oder ein psychosozialer Konflikt verändert nicht nur die Rahmenbedingungen des Lebens, sondern auch die Sicht auf das eigene Leben und den Umgang.

Mit einer Agoraphobie Therapie gegen die Angst angehen

Wenn man als Agoraphobiker ständig nach Sicherheit im eigenen Zuhause oder in Form von Begleitung sucht, wird schnell klar, dass Einsamkeit ein weiterer Faktor ist, der Agoraphobie verstärken kann. Sie fühlen sich hilflos und rechnen ständig mit Situationen, die sie nicht fluchtartig verlassen können. Im extremen Fall kann die Agoraphobie weitreichende Folgen haben: Depression, Berufsunfähigkeit, vollkommende Isolation, Alkohol- und Medikamentensucht oder Frührente. Doch dazu muss es nicht zwangsweise kommen. In einer Agoraphobie Therapie können Betroffene der Agoraphobie entgegenwirken.
Zusammen mit einem Psychotherapeuten kann ein Patient seine Einschätzungen und Gedanken in einer Art und Weise kennenlernen, die es ihm ermöglichen zu verstehen, wann er welche Situation wie bewertet. Nach diesem Erkenntnisschritt soll dem Patienten zudem klar werden, wie viele Situationen er in seinem Leben bereits gemeistert hat, ohne, dass er einer unmittelbaren Gefahr ausgesetzt war. Insbesondere die Konfrontationstherapie kann eine entscheidende Methode sein, um gegen Agoraphobie vorzugehen. Die Umwertung von Situationen und die Überwindung der Angst sind schwierige, aber zu bewältigende Herausforderungen.

Dr. Pastushenko

Praxis Dr. Pastushenko

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