Somatoforme Schmerzstörung: wenn Schmerzen das Leben beeinträchtigen
somatoforme Störung

Somatoforme Schmerzstörung: wenn Schmerzen das Leben beeinträchtigen

Sie fühlen seit mindestens sechs Monaten einen anhaltenden Schmerz, den Sie als sehr intensiv erleben und der nicht durch eine organische Dysfunktion erklärt werden kann? Alle Untersuchungen bleiben ohne auffälligen Befund? Sie quält der Schmerz aber so sehr, dass Sie endlich eine Erklärung wollen? Eventuell und das ist eine Perspektive, die oft vernachlässigt wird, ist der Schmerz psychisch bedingt. Insbesondere sollte man eine psychische Ursache in Erwägung ziehen, wenn Schmerzort und -charakter oft wechseln. Ohne erkennbares Muster, das zudem unregelmäßig ist, „wandern“ die Schmerzen zwischen Körperteilen oder Organen. Diese Beschreibung trifft auf die somatoforme Schmerzstörung zu, eine besondere Form, die unter eine sogenannte somatoforme Störung fällt. Für Betroffene ist es trotz der Absicherung durch Ärzte eher weniger eine Option, dass sie ihr Leiden einfach hinnehmen sollen. Es bleibt die Frage: was kann man dann tun?

Wie heilt man eine somatoforme Schmerzstörung? 

So komplex, wie sich die Krankheit somatoforme Schmerzstörung anhört, so tiefgründig ist auch meistens ihre Ursache, denn über einen Zeitraum von einem halben Jahr stehen Körper und Seele ununterbrochen in einer Wechselwirkung, sodass eine Entwicklung stattgefunden hat, deren Beginn sich manchmal nur schwer finden lässt. Dementsprechend ist es wichtig, zunächst durch einen Hausarzt gründlich zu prüfen, ob es mögliche Vorerkrankungen gibt. Schließlich kann ein diagnostisches Gespräch bei einem Psychotherapeuten klären, wie die momentane Lebenssituation aussieht. Liegen körperliche Beschwerden vor, kann das auch ein Hinweis auf andere psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depression, sein. Mit der Erkenntnis konfrontiert zu sein, dass es sich bei den Symptomen von Erkrankten um „eingebildete“ Krankheiten handeln könnte, so wie es von vielen Ärzten abgetan wird, lässt Betroffene mit dem Gefühl zurück, nicht wirklich verstanden zu werden. Neurophysiologisch sind jedoch körperliche Reaktionen messbar, die aufzeigen, dass das Leiden der Patient real ist. Das eröffnet zugleich die Chance, zu erlernen, wie der Körper auf bestimmte Reize reagiert, um ihn letztendlich, in einem weiteren Schritt, steuern zu können.

Durch professionelle Hilfe können sie lernen, wieder aktiver zu werden. Das ist sehr entscheidend für die Art von Krankheit: die aktive Teilnahme am Leben und die Auseinandersetzung mit möglichen Konflikten und Umständen, die die somatoforme Schmerzstörung aufrechterhalten. Durch spezielle Übungen kann die Körperwahrnehmung und die Körperkontrolle geübt werden, sodass die körperlichen Beschwerden eine Linderung erfahren. Die Behandlung muss auf den beiden betroffenen Ebenen erfolgen: Körper und Seele. So wird ein schmerzfreier Alltag für die Betroffenen wieder zur Normalität.

Praxis Dr. Pastushenko

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