Was plötzliches Herzrasen bedeuten könnte?
plötzliches Herzrasen

Was plötzliches Herzrasen bedeuten könnte?

Bei Angst und Aufregung ist es normal, dass das Herz schneller schlägt. Der Körper stellt sich darauf ein, fliehen oder kämpfen zu müssen – und beides funktioniert besser, wenn die Muskeln gut mit Sauerstoff versorgt sind. Es ist allerdings dann problematisch, wenn der Körper permanent im Kampfmodus bleibt. Wieso passiert das? Durch langanhaltende, stressige oder als emotional sehr intensiv erlebte Erfahrungen verharrt der Körper in der Haltung, sich auf alles „Unerwartete“ vorzubereiten. Der Körper reagiert also eigentlich richtig, nur die Bewertung der Situation, sie als bedrohlich einzustufen, ist nicht angemessen. Schließlich ist nicht jede Situation zugleich gefährlich und nur darauf zu spekulieren kostet viel Kraft. Auch wenn es also für plötzliches Herzrasen eine logische Erklärung gibt, kann dies Angst auslösen, die wiederrum begünstigt, dass das Herzrasen bestehend bleibt. Alleine aus diesem Teufelskreis zu entrinnen ist ziemlich herausfordernd. Eine mögliche Lösung: Das Biofeedback.

Was ist Biofeedback und wie kann es mir bei plötzlichem Herzrasen helfen?

Unter Biofeedback versteht man die Veranschaulichung Zustandsgrößen biologischer Vorgänge. Anders ausgedrückt: es kann ermittelt werden, inwiefern Sie unter innere Unruhe leiden, die sich durch ihr Herzrasen bemerkbar macht. Sie können sehen, wie ihr Körper auf Stress reagiert und lernen durch unterschiedliche Übungen nicht mehr in eine Kampfhaltung zu verfallen. Diese Methode kommt nicht nur für plötzliches Herzrasen in Frage, auch für andere Symptome, die oftmals mit Herzrasen einhergehen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schwindel, Verspannungen (vor allem im Nackenbereich), kann Biofeedback die passende Methode sein.

Was kann ich gegen mein plötzliches Herzrasen unternehmen?

Zunächst einmal muss durch Ärzte abgeklärt werden, ob es tatsächlich eine psychische Ursache für das plötzliche Herzrasen gibt. Sind Herzerkrankungen oder ähnliches ausgeschlossen, so kann eine Psychotherapie der richtige Weg sein. Dort kann neben dem Biofeedback zusätzlich auch die kognitive Verhaltenstherapie dabei helfen, eine „Anti-Kampf-Haltung“ zu entwickeln. Mit Hilfe dieser Fähigkeit wird plötzliches Herzrasen der Vergangenheit angehören.

Praxis Dr. Pastushenko

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