Existenzangst – wie Ungewissheit das Leben beeinträchtigt
Existenzangst

Existenzangst – wie Ungewissheit das Leben beeinträchtigt

Existenzangst – dieses Wort nutzen viele, wenn es um finanzielle Sorgen oder eine ungewisse Zukunft geht. Selbstzweifel und Ängste können sehr beharrlich sein, umso wichtiger ist es, sie zu rationalisieren. Gibt es klare Indizien dafür, dass die Zweifel berechtigt sind? Also Rückmeldungen des Umfelds, fehlende Kenntnisse/Fähigkeiten? So aussichtlos manche Situationen erscheinen, Lösungen gibt es (fast) immer, auch wenn diese zunächst als nicht greifbar erscheinen und auch nicht den eigenen Wünschen oder dem Lebensentwurf entsprechen.

Selbstständigkeit und Existenzangst

Eine überproportional häufig betroffene Gruppe sind Selbstständige. Sie sind mehr oder weniger verantwortlich für ihr Einkommen und berufliche Zukunft. Was zunächst als Chance bewertet wurde, kann sich in ein Risiko wandeln. Was, wenn ich keinen Kredit bekomme? Was, wenn die Konkurrenz besser wird? Was, wenn ich Kunden verliere? Solche Fragen können zur Weiterentwicklung anregen, sind sie aber so kräftezehrend, dass der ganze Alltag negativ davon geprägt ist, dann füttern sie nur die Angst vorm Scheitern. Anhaltende Angstzustände können zu Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen und auch Panikattacken führen. Damit es soweit gar nicht erst kommt ist der Umgang mit der Existenzangst entscheidend.

Ich leide unter Existenzängsten, was kann ich tun?

Im Folgenden sind ein paar hilfreiche Punkte aufgelistet, die den Prozess, Existenzängste zu überwinden, erleichtern können.
1.) Angst akzeptieren. Angst ist ein nützliches Gefühl. Es fungiert als Ratgeber, um darauf hinzuweisen, dass es irgendwo eine Gefahr gibt. Versuchen Sie nicht, Ihre Angst zu verdrängen, das verstärkt sie eher
2.) Reflektieren. Angst kann auch irreführend sein. Deshalb macht es Sinn, die eigenen Gefühle näher zu beleuchten. Wie realistisch ist die Gefahr, die droht? Welche Stärken stehen zur Verfügung? Wurden bereits (ähnliche) Krisen in der Vergangenheit überwunden? Gibt es einen Plan B?
3.) Fokusverschiebung. Gedanken kosten Kraft, sich Szenarien auszumalen hilft nicht. Die Vergangenheit ist nicht zu ändern, die Zukunft kann man nicht vorhersehen. Die Konzentration auf das Hier und Jetzt ist wichtig, denn die Gegenwart lässt sich beeinflussen. Was kann jetzt getan werden, um zukünftig erfolgreich zu sein? Die Konzentration auf die eigenen Stärken und der Zukunftsvision können wiederum motivierend sein
Die Umsetzung dieser Punkte ist in der Praxis herausfordernd – wer also merkt, dass die Existenzangst nicht alleine zu bewältigen ist, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Schritt für Schritt kann so der Weg für eine Zukunft geebnet werden, die frei von Existenzängsten ist.

Praxis Dr. Pastushenko

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