Rastlosigkeit – wer nie zur Ruhe kommt, leidet auf Dauer
aus Rastlosigkeit wird schnell Ratlosigkeit

Rastlosigkeit – wer nie zur Ruhe kommt, leidet auf Dauer

Sie fühlen sich ständig wie gehetzt? Egal, was sie tun, es erscheint Ihnen als nie ausreichend genug? Sie merken, dass sie leicht reizbar sind und auch Gefühlsausbrüche erleiden? Rastlosigkeit, ein Begriff unter dem sich diese Verhaltensweisen zusammenfassen lassen, lässt erahnen, wie sehr die Lebensqualität der Betroffenen leidet. Das kann organische Ursachen haben wie z.B. Unterzuckerung oder eine Überfunktion der Schilddrüse, aber auch Bluthochdruck kommt in Frage. Dieser ist meist die Folge von Stress, sodass auch eine psychische Überbelastung als Ursache in Betracht gezogen werden kann.


Wie unsere Umwelt uns beeinflusst

Ob berufliche Anforderungen oder Ansprüche unserer Mitmenschen, wir werden im Alltag immer wieder mit Reizen konfrontiert. Unser Gehirn kann lediglich ein bestimmtes Ausmaß an Reizen, Anforderungen und Leistungen verarbeiten. Werden die Grenzen des Pensums überschritten, schaltet es in einen Stressmodus. Die eigenen Reaktionen darauf können Stress verursachen. Wer den Anspruch hat, allen gerecht zu werden oder immer perfekt zu sein, ist permanent seinem eigenen Druck ausgesetzt. Die ständige Profilierung kostet nicht nur sehr viel Kraft, sie führt nicht wirklich zur Zufriedenheit. Perfektionistische Ansprüche können nämlich nie wirklich erfüllt werden. Schauen Sie mehr auf das, was Sie alles schaffen und weniger auf das, was Sie nicht schaffen.


Rastlosigkeit – wer eilt, sollte das Tempo rausnehmen

Das ist leichter gesagt, als getan, aber es gilt sich vom Dauergefühl zu befreien, dringend noch etwas tun zu müssen. Man kann sich „Entschleunigungs-Oasen“ schaffen. Einigen gelingt es mit Yoga, anderen mit Meditieren oder auch einfach bewusstem „Nichtstun“ – das hört sich sehr simpel an, jedoch ist dieser Ausgleich sehr wichtig für unsere physische und psychische Gesundheit. Üblicherweise schließt sich jeder Anspannungsphase eine Entspannungsphase an. Dazu gehören eine ruhige Atmung, eine niedrigere Herzfrequenz und eine verminderte Kreislaufleistung. Ein permanentes Ausbleiben dieser Entspannungsphasen begünstigt die Abschwächung des Immunsystems, sodass Infektionserreger schneller angreifen können. Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen können also auch das Ergebnis chronischen Stresses sein. Ohne diese Ursache zu kennen wird aus Rastlosigkeit schnell Ratlosigkeit. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, kann die Beanspruchung professioneller Hilfe Ihnen Stressbewältigungsstrategien, sowie Entspannungstechniken näher bringen, sodass Sie Ihr Leben wieder genießen können.

Praxis Dr. Pastushenko

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