Innere Unruhe – hat das nicht jeder mal?
Innere Unruhe was tun?

Innere Unruhe – hat das nicht jeder mal?

Innere Unruhe – hat das nicht jeder mal?

Nahezu jeder Mensch macht in seinem Leben die Erfahrung, innerlich unruhig zu sein. Typischerweise tritt innere Unruhe in stressigen Momenten auf. Beispielsweise vor einer wichtigen Prüfung. Dann wechselt unser Körper in den s.g. „Kampfmodus“: wir schlafen schlechter, die Schweißproduktion wird hochgefahren, das Herz schlägt schneller, unsere Gedanken drehen sich immer wieder um dasselbe Anliegen. Hinzu kommt ein erhöhter Muskeltonus, auch Magen- und Darmbeschwerden sind nicht unüblich. Im Normalfall verschwinden die Symptome von alleine. Ist die innere Unruhe aber zeitlich überdauernd, könnte sie auch ein Hinweis auf Erkrankungen sein. Welche das sein könnten, erfahren Sie in den kommenden Abschnitten.

Innere Unruhe als Hinweis auf Depression, ADHS oder Angststörung

Auch wenn innere Nervosität selbst nicht ausreicht, um sie als eigene Krankheit einzustufen, kann sie, anhängig von der Dauer und Intensität, ein Symptom unterschiedlicher Krankheiten sein. Ist die innere Unruhe permanent vordergründig? Entspannung kaum möglich? Anforderung gleicht Überforderung? Wer diese Fragen mit „ja“ beantwortet, sollte zunächst schauen, ob er sich generell in einer schwierigen Lebensphase befindet. Innere Unruhe kann in einigen Fällen jedoch auch auf eine Depression, ADHS oder eine Angststörung hindeuten. Weitere Ursachen für innere Unruhe können genetische Dispositionen sowie körperliche Erkrankungen sein (Schilddrüsenfehlfunktion).

Ich leide unter innerer Unruhe – wann muss ich zum Arzt?

Ob das Aufsuchen eines Arztes notwendig ist, ist vom eigenen Leidensdruck abhängig. Dieser ist zwar subjektiv, folgende Fragen können Ihnen trotzdem helfen, die Arztfrage für Sie selbst zu beantworten. Fühlen Sie sich deutlich in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt? Merken Sie, dass die innere Unruhe einen großen Einfluss auf ihre Tätigkeiten hat? Leiden Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen?

Möchten Sie zunächst selbstständig versuchen, das Problem anzugehen, achten Sie auf folgende Aspekte:

Pausen. Sorgen Sie stets dafür, dass Sie genügend Pausen einlegen. Berufs- und Privatleben sollten möglichst im Gleichgewicht sein.

Entspannung. Versuchen Sie jeden Tag eine Tätigkeit zu finden, die Sie entspannt. Ob Kreuzworträtsel, Yoga oder ein Buch lesen, spielt weniger eine Rolle, wichtiger ist, dass Sie merken, dass Ihr Körper tatsächlich entspannt.

Bewegung. In Form von Sport oder eines gemütlichen Spaziergangs können Sie ebenfalls die eigenen Stressreduktionsmechanismen des Körpers anregen.

Reichen diese Ansätze nicht aus, um Ihre Lebensqualität wieder zu erhöhen, kann ein Gang zum Arzt schließlich auch noch eine Option sein, um Klarheit zu schaffen bzw. weitere Instrumente an die Hand zu bekommen.

Praxis Dr. Pastushenko

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