Konzentrationsschwierigkeiten? Das sollten Sie wissen!
Konzentrationsschwierigkeiten? Das sollten Sie wissen!

Konzentrationsschwierigkeiten? Das sollten Sie wissen!

Wer kennt es nicht? Sie gehen wegen eines Artikels einkaufen und kaufen vieles, außer diesen Artikel. Sie verlassen ein Zimmer und suchen ein anderes auf, der Grund dafür entfällt Ihnen. Der Name einer Person liegt Ihnen auf der Zunge, doch er fällt Ihnen einfach nicht ein. All diese Phänomene beschreiben eine Eigenschaft des Menschen: seine Vergesslichkeit. Doch ab wann werden Konzentrationsschwierigkeiten pathologisch?

Die tägliche Konfrontation mit Reizen

Konzentrationsschwäche ist die Störung der Fähigkeit, bei der Sache zu bleiben, anders ausgedrückt, die eigene Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Die Ursachen dafür können auch extern begründet sein: Lärm, Hitze, Licht sind nicht selten Faktoren, die die Aufmerksamkeit deutlich einschränken. Neben der Umgebung spielt auch die Tagesform eine bedeutsame Rolle. Schlechter Schlaf, Stress und Sorgen zerren ebenfalls an den Energiereserven, die zur Konzentration benötigt werden. Selbst wenn keiner dieser Faktoren in besonderer Ausprägung vorliegt, kann nicht erwartet werden, dass den ganzen Tag die maximale kognitive Höchstleistung erbracht werden kann – ähnlich wie beim Sport ist die Konzentrationsfähigkeit irgendwann „aufgebraucht“. Pausen sind ein wichtiges Instrument um dem entgegenzuwirken.

Konzentrationsschwierigkeiten unter dem Deckmantel einer Krankheit

Konzentrationsschwierigkeiten können mit weiteren Begleiterscheinungen einhergehen. Beispielsweise treten im Rahmen einer Demenz zusätzlich Gedächtnisdefizite sowie Orientierungsschwierigkeiten auf. Auch eine Depression kann der Grund für Konzentrationsschwierigkeiten sein. Betroffene leiden zudem unter Schuldgefühlen, Niedergeschlagenheit und Schlaflosigkeit. Ferner gibt es auch körperliche Ursachen, die die Konzentration einschränken können: eine Hirnblutung, ein Schlaganfall oder ein Schädelhirntrauma.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Sollte eine störungsfreie Umgebung nicht zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit beitragen bzw. finden sich weitere Symptome, die zur Senkung der Lebensqualität beitragen, kann das Aufsuchen eines Arztes sinnvoll sein. Die Untersuchung des Beschwerdebildes kann zur Aufklärung des Auslösers führen. Ein Anhaltspunkt könnte eventuell noch hilfreich sein: während besonders depressive Menschen fürchten an einer beginnenden Demenz zu leiden und deshalb früh einen Arzt aufsuchen, tun demente Menschen dies eher ab; nicht selten wird erst auf Drängen von Angehörigen der Arzt aufgesucht.

Fazit: Kurzzeitige Konzentrationsschwierigkeiten sind oftmals auf die Umwelt oder die Tagesform zurückzuführen. Hält die Konzentrationsschwäche länger an, sollte ein Arzt abklären, ob eine Krankheit als Ursache infrage kommt.

Praxis Dr. Pastushenko

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