Burnout bei Führungskräften: Leitung wird zu Leid

Leitung wird zu Leid: Wie Stress Führungskräfte aus der Bahn werfen kann

Burnout bei Führungskräften: Denkt man an Führungskräfte, so verbindet man meist ein Bild eines kompetenten, dynamischen Menschen mit dieser Position. Doch wie wird innerhalb eines kurzen Zeitraums aus jemandem, der scheinbar alles im Griff hat und dazu fähig ist, ein ganzes Unternehmen zu leiten, jemand, der psychisch an seine Grenze stößt?
Kann Stress Führungskräfte in einen derartigen Zustand emotionaler Erschöpfung bringen? Tatsächlich beginnt der Prozess zunächst damit, dass ein Stressor nicht beseitigt werden kann oder etwas nicht erwartungskonform abläuft. Wenn dann verstärkt der Versuch unternommen wird, den Stress zu bewältigen, kann es schnell zu einem Teufelskreis kommen – dass ein Burnout bei Führungskräften als Ergebnis eines ungesunden Dauerstresses erfasst, ist schließlich die Konsequenz. Der Alltag von Führungskräften birgt nämlich viele Stressoren: Zahlreiche Aufgaben, Unterbrechungen bei Meetings, Unzuverlässigkeit von Mitarbeitern, lange Geschäftsfahrten, zu lange Arbeitszeiten und Fehleinschätzungen des Zeitplans sind nur einige Faktoren, die eine Führungskraft belasten können.

 

Burnout Manager

Stress Führungskräfte

Risiko für Burnout bei Führungskräften auch von Persönlichkeit abhängig

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit ist wichtig, um herauszufinden, wer man ist, sein will und was man erreichen möchte. Da die Umstände eines Unternehmens sich nicht mal eben verändern lassen, ist bei einer Gefährdung an Burnout zu erkranken auch entscheidend, wie die eigene Persönlichkeit mit diesen Umständen zurechtkommt. Dass Burnout selbständig arbeitende Unternehmer besonders „bedroht“, liegt oft darin begründet, dass sie sich selbst stark unter Druck setzen. Sie möchten alles perfekt machen und überlassen anderen wenige Aufgaben, muten sich zu viel selbst zu, können nicht „Nein“ sagen und haben letztendlich Angst vor Freizeit. Wer dann noch versucht stark zu sein, ohne Erlebnisse emotional zu verarbeiten, gerät schnell in einen Zustand, bei dem Kopf und Körper signalisieren „Ich kann nicht mehr“.

 

Burnout bei Führungskräften

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Wenn Burnout Führungskräfte heimsucht: Die Notbremse „Entlastung“

Doch es muss nicht notwendigerweise zu einem Burnout kommen, auch wenn die momentane Lebenssituation von Stress geprägt ist, denn es gibt Möglichkeiten, arbeitsbezogene und auf der Persönlichkeit beruhende Stressfaktoren einzudämmen. Um dem Burnout bei Führungskräften gar nicht erst die Chance zu geben, dass es entstehen bzw. sich entwickeln kann, sollte man sich fragen, wie man das eigene Arbeitspensum sinnvoll reduzieren kann. Dazu zählen beispielsweise die Vereinfachungen von Aufgaben oder die Mitarbeiter zu motivieren und weiterzuentwickeln, um Arbeiten an sie zu delegieren. Ziele sollten herausfordernd formuliert werden, aber auch so, dass sie erreicht werden können. Unrealistische Vorhaben bringen schnell Frustration mit sich und erhöhen das Risiko, ein Burnout bei Führungskräften zu verursachen. Es ist wichtig, dass man dazu in der Lage ist, „Nein“ zu sagen oder für das Erledigen von Aufgaben Gegenleistungen einzufordern, um nicht unter dem Druck, ein gewisses Ziel zu erreichen, zusammenzubrechen. Das bedeutet auch, klar eine Trennung von Privatleben und Arbeit vorzunehmen. Wer immer erreichbar sein möchte und gedanklich ständig bei der Arbeit ist, schafft es auf Dauer nicht, abzuschalten. Deshalb kann es sinnvoll sein, außerhalb der Arbeit einer Tätigkeit nachzugehen, die mit den Inhalten der Arbeit nichts zu tun hat. Ein Hobby oder eine Leidenschaft ermöglichen es, dass Führungskräfte ihren Kopf frei bekommen. Man sollte sich mit den eigenen Leistungen identifizieren können und nicht mit dem Unternehmen. Menschen in Führungspositionen wissen, dass Erfolge nicht immer Bestand haben, insofern ist es wichtig, mit Krisen zu rechnen und diese als Chance zu sehen.
Seine Einstellungen zu verändern ist ein Prozess, der Zeit braucht und bei dem manchmal professionelle Hilfe benötigt wird. Das bedeutet nicht, dass man inkompetent ist oder sich dadurch Schwäche ausdrückt. Im Gegenteil – die eigenen Grenzen anzuerkennen zeugt von Stärke, sie zu bewältigen erfordert Mut und Disziplin, doch der Körper und die Seele werden dafür danken.

 

Terminvereinbarung Burnout-Sprechstunde

Dr. Pastushenko Neurologe und Psychotherapeut Dortmund

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